Montag, 25. Juli 2016



DIE LURGROTTE – ein unterirdisches Juwel, ganz in der Nähe von Graz

Wie oft hat sich manch einer, während der (schwül-)heißen Tage der letzten Wochen, gedacht: „jetzt wäre es herrlich sich in eine kühle Höhle zurückziehen zu können!“. Die gute Nachricht: nur wenige Kilometer von Graz entfernt, im weiten Talkessel von Semriach, gibt es diese Möglichkeit in Form der LURGROTTE.
Es ist, mit einem fünf Kilometer langen Höhlensystem, die größte aktive Wasserhöhle Österreichs. Um richtig in dieses Höhlensystem einzutauchen, folgt man anfangs einfach dem Gurgeln des Lurbaches, der jedoch bald in den noch unbekannten Tiefen der Grotte verschwindet.
Durch schmale Gänge, Grotten und Nischen führt der Weg – stets begleitet vom Tropfen des Wassers – zur Bärengrotte, in der Knochen des Höhlenbären gefunden wurden, der in der Eiszeit in Mitteleuropa lebte und vor vielen Jahrtausenden ausgestorben ist. Bald erreicht man den
Großen Dom, den Höhepunkt der Führung. Beeindruckend ist vor allem seine Größe: Mit 120 Metern Länge, 80 Metern Breite und einer Höhe von 40 Metern gehört er zu den größten Höhlendomen Mitteleuropas.
Ein Mann namens Max Brunello konnte, am 1. April 1894, erstmals bis zu diesem Großen Dom vordringen und gilt daher als der „echte“ Entdecker der LURGROTTE.
Während des Sommers (im Winter muss auf den Schlaf der Fledermäuse Rücksicht genommen werden) wird dieser Höhepunkt der Führung auch noch mit speziellen Lichteffekten und klassischer Musik untermalt, wodurch eine Stimmung entsteht, die sicherlich mit nichts anderem vergleichbar ist.
Eine Führung in der LURGROTTE hat einfach insgesamt viel zu bieten: bizarre Sinterbildungen und Tropfsteine von einzigartiger Schönheit mit gewaltigen Felsdomen und unterirdischen Felsschluchten.
Die Hauptführungen (Erwachsene € 7,50; Kinder € 5,-) finden täglich um 11 Uhr, 14 Uhr und 15:30 Uhr statt.
Die LURGROTTE ist jedenfalls eine echte Alternative zu jedem Freibad! Einfach einmal ausprobieren…





Montag, 4. Juli 2016



DIE MUR – Lebensader mitten durch Graz!

Die Mur fließt durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn und in Teilen ihres Verlaufs bildet sie auch die Grenze zwischen jenen vier Staaten.
Die Mur entspringt südöstlich des Murtörls (2260 m) in der so genannten Schmalzgrube auf einer Höhe von 1898 Metern im Salzburger Lungau, fließt weiter als Hauptfluss durch die Steiermark und bildet die Grenze zu Slowenien. Im weiteren Verlauf wird sie auch zum Grenzfluss zwischen Slowenien und Kroatien, sowie Kroatien und Ungarn, bevor sie nach 453 km bei Legrad in die Drau mündet.
Bis in die 80er Jahre zählte die Mur, aufgrund der an ihren Ufern angesiedelten Papier- und Schwerindustrie, zu den am stärksten verschmutzten Flüssen Österreichs. Das sieht heutzutage gottseidank ganz anders aus. Speziell im Großraum Graz und südlich davon ist die Gewässergüte absolut zufriedenstellend, was auch die Rückkehr einiger sensibler Fischarten beweißt. Im Jahr 2015 wurde die Mur außerdem für den
Thiess International Riverprice nominiert.
Aus dem Stau des Murkraftwerks Graz-Weinzödl (es gibt noch viele andere Kraftwerke entlang des Flusses) wird der Grazer Mühlgang ausgeleitet, der auf 23 km etwa ein Dutzend Kleinkraftwerke antreibt. Auf Höhe der Taggermühle vermodern alte, hölzerne Mühlräder im Mühlgang. Dies ist deswegen erwähnenswert, weil dadurch ein Schwall entstand, der inzwischen zum Flusssurfen genutzt wird. Was uns zum eng mit der Mur verbundenen (Wasser)sport führt.
Denn abgesehen vom Surfbrett wird beispielsweise auch das Paddelboot, unterhalb der
Erzherzog-Johann-Brücke und der Radetzkybrücke, zum Freitzeitspaß genutzt. 2003 fand hier sogar die Paddel-Rodeo-Weltmeisterschaft statt. Neben einem Paddelbootverleih existiert ein Ruderclub und natürlich auch der Radwanderweg entlang der Mur. Der 365 km lange Murradweg ist sehr frequentiert, wird ebenso von Läufern und Inlineskatern genutzt.
Im Bezirk Liebenau wurde des Weiteren ein 1,2 km langes Naherholungsgebiet angelegt: die Murpromenade Graz-Süd. Neben zahlreichen Aussichts- und Flussdecks, sowie einem Bootshafen, wurde insgesamt auch auf eine naturnahe Ufergestaltung Wert gelegt, was man am artenreichen Eisbachbiotop sehen kann.
Vom Hotel GOLLNER aus ist die Mur in 5 Minuten erreichbar. Viele unserer Gäste nutzen dies bereits seit langem, um einen Spaziergang oder einen Morgenlauf zu machen. Ein so schönes Gewässer wertet eine Stadt einfach auf – eine Lebensader mittendurch die Stadt!






Dienstag, 5. April 2016



„Der Sturm“ – von William Shakespeare
im Grazer Schauspielhaus

Man kann sich als kulturbegeisterter Grazer wahrlich nicht beklagen. Es würde ewig dauern alle Stilrichtungen aufzuzählen, aus denen man als Interessierter in der steirischen Kulturszene einfach auswählen kann. Von traditionell und klassisch bis hin zu hochmodern, von kleinen Nischen bis hin zum großem Mainstream ist wirklich alles vorhanden. Die Werke von William Shakespeare (1564-1616) gehören sicher zu den absoluten Klassikern auf den Theaterbühnen dieser Welt. Aber Vorsicht! Mit verstaubtem, langweiligem, historisch übergenauem Theater hat die
„Der Sturm“-Aufführung im Grazer Schauspielhaus bestimmt nichts zu tun. Wobei auch diese Tatsache nicht automatisch eine tolle Inszenierung bedeutet, da bei besonders modernen Regieanweisungen oft der Inhalt auf der Strecke bleibt.
Die Idee für das Bühnenbild in diesem Fall darf aber als genial bezeichnet werden, auch wenn sich hier die Geister scheiden: entweder man ist begeistert oder eben das genaue Gegenteil. Lassen Sie sich überraschen!
Die Handlung ist nun ja bereits einige hundert Jahre bekannt: Der gelehrte und von den Mächten des Okkulten faszinierte Herzog von Mailand, Prospero, wurde von seinem Bruder Antonio gestürzt und mitsamt seiner Tochter Miranda auf dem Meer ausgesetzt. Auf einer geheimnisvollen Insel gestrandet, wartet Prospero seit zwölf Jahren auf die Gelegenheit, sich an seinen Feinden zu rächen.
Dass die drei zentralen Männerrollen mit Frauen besetzt sind, war bei Shakespeare ohnehin schon immer Gang und Gebe. Neben der brillianten Sarah Sophia Meyer als Luftgeist Ariel und der, sowohl sprachlich als auch körperlich, „gewaltigen“ Julia Gräfner als Caliban, dem Inbegriff des Monsters, muss man natürlich besonders vor der Leistung der Hauptdarstellerin Barbara Petritsch, als Prospero, den Hut ziehen. Und zwar allein deswegen, weil sie sich riesigen Textumfang in dieser schwierigen Sprache nicht nur merkt, sondern ihn auch perfekt artikuliert darbietet.
Der 400. Todestag des großen Dichters wird jedenfalls gebührend gefeiert – Shakespeare wird sich bestimmt nicht im Grab umdrehen… Man sollte die Gelegenheiten, die sich den April über bieten, nutzen und dem Grazer Schauspielhaus einen Besuch abstatten!




Dienstag, 23. Februar 2016



Alles neu macht der M…ÄRZ!

Zumindest auf das Hotel GOLLNER Graz trifft diese Aussage sicherlich zu. Gerade in der Gastronomie und Hotelerie muss man leider häufig feststellen, dass sich die
Besitzer (vor allem was das Interieur betrifft) auf dem guten Ruf vergangener Tage ausruhen. Fast jedem Unternehmer tut es verständlicherweise weh, Geld in die Hand zu nehmen um zu renovieren, zu erweitern, das Angebot zu vergrößern etc. Im Hotel GOLLNER lautet die Devise aber: „Tradition, aber kein Stillstand!“.  
So wurden und werden auch 2016, wie jedes Jahr, Teilbereiche des Hotels auf den neuesten Stand gebracht. Wobei ganz bewusst nur einzelne Teile des Hauses ausgewählt werden, damit unsere Gäste so wenig wie irgend möglich davon mitbekommen.
Zum einen liegt Fokus natürlich auf den Zimmern, die erneuert und umgestaltet werden. Zum anderen können sich die Besucher unserer Räumlichkeiten auch auf ein runderneuertes Foyer mit Hotelbar freuen (neue Beleuchtung, Tapeten, Mobilar etc.). Aber überzeugen Sie sich am besten selbst: genießen Sie in Ruhe ein Getränk an der Bar und bedienen sich dabei bei den zahlreich vorhandenen Zeitungen und Zeitschriften, oder erkundigen Sie sich bei der Reservierung (je früher desto besser) nach den kürzlich fertiggestellten Zimmern.
Ein weiterer Anlass im Hotel GOLLNER vorbeizuschauen wäre sicher das reichhaltige Frühstücksbuffet, das sowohl unseren Übernachtungsgästen, als auch für jede(n) andere(n), der/die  einfach ein schönes Frühstück zu schätzen weiß, zur Vergügung steht. Auch in diesem Bereich sind wir ständig bemüht unser Angebot so aktuell und vielfältig wie möglich zu gestalten.
Egal auf welche Art Sie den Weg zu uns finden: WIR FREUEN UNS, SIE BEGRÜSSEN ZU DÜRFEN!


Freitag, 29. Januar 2016



„Viva la libertá!“ ruft die Styriarte 2016

…und das ganze Team des Hotel GOLLNER freut sich schon darauf. Als offizielles Styriarte-Festivalhotel möchten wir Sie auf dieses traditionsreiche, äußerst angesehene Ereignis einstimmen. Wärend der gesamten Spielzeit, zwischen dem 24. Juni und dem 24. Juli 2016, können Sie in unserem Haus ein, eigens dafür geschnürtes, Package buchen und die zentrale Lage, als idealen Ausgangspunkt  nutzen.
Wir befinden uns im „Jahr Eins“ nach Nikolaus Harnoncourt, was sicher für viele sehr überraschend war und eine entscheidende Zäsur bedeutet. Doch die Veranstalter haben dieses Problem äußerst clever gelöst und die „Last“ der adequaten Nachfolge gleich auf drei Schultern verteilt. Die Maestri Karina Canellakis aus den USA, Jérémie Rhorer aus Frankreich und Andrés
Orozco-Estrada bilden sozusagen das Dreigestirn der (über)nächsten Generation. Das durchgängige Thema wird also „la libertá“ sein. Ludwig van Beethoven war erst 18 Jahre alt als er den Ruf nach Freiheit, der während der Französischen Revolution 1789 unüberhörbar wurde, in seine neun Sinfonien einfließen ließ. Die drei oben genannten Dirigenten werden diese Sinfonien im Originalklang des Concentus Musicus zum Besten geben. Des Weiteren sind Werke der Komponisten Verdi, Liszt, Chopin und Schubert zu hören, die ebenfalls den Freiheitsgedanken ins Zentrum ihrer Musik rückten.
Aber auch andere Themen, die mit diesem Gedanken zu tun haben und weit weniger weit zurückliegen, werden 2016 behandelt. So werden ebenfalls die Geschichten „modernerer“ Schaffender, wie Ethel Smyth, George Gershwin oder Leonard Bernstein erzählt.
„Es lebe die Freiheit!“ – ein Wunsch, der immer aktuell war, ist und wahrscheinlich sein wird…

Für unsere Gäste haben wir auch ein eigenes Styriarte Package geschnürt.



2 Übernachtungen
in einem unserer klimatisierten Business-Zimmer
während des gesamten Festival-Zeitraumes (Montag bis Sonntag)
inklusive Frühstück von unserem reichhaltigen Buffet
und einem Willkommensgeschenk

Business-Einzelzimmer:        109,-
Business-Doppelzimmer:      160,-

Die angebenen Preise gelten pro Zimmer, pro Nacht inkl. Mehrwertsteuer und aller Taxen sowie
W-LAN Internetzugang in allen Räumlichkeiten